Presse


Fehruar 2019 - Schwarzwälder Bote, Ausgabe Horb, 18.02.2019

Souled Out bieten ihren Zuhörern musikalische Rock-Feinkost

Konzert - »Profi-Amateure« begeistern Rock-, Soul- und Blues-Liebhaber im »Rockin Burger« am Hochdorfer Bahnhof

Von Peter Morlok

Eutingen/Nagold-Hochdorf. Der gute alte Rock’n’Roll und sein Kumpel Blues schauten wieder einmal im »Rockin Burger« beim Hochdorfer Bahnhof vorbei. Was Ralf »Ralfinger« Lutz (vocals, harp, perc), Helmut Sautter (bass), Boonkid Jackson (drums) und die beiden ausgebufften Gitarristen Thomas Merx und Thomas Brenner von der Band Souled Out boten, das war musikalische Rock-Feinkost. Gerade das reifere Alter, der seröse Beruf im Hintergrund und die Erfahrungen aus vielen unterschiedlichen Bands und unzähligen Gigs, die die Perfektionsfanatiker gespielt haben, bringt die besondere Note der Band. In ihrer Set-Liste sucht man vergebens die Namen der Party-Hit-Schreiber. Dafür findet der Rock-, Soul- und Blues-Liebhaber Juwelen aus den Federn von Steve Winwood, Bonnie Raitt, Lou Reed oder John Mayall. Stücke der Dire Straits, Eric Clapton oder der Allman Brothers Band dürfen bei so einer gitarrenlastigen Band auf gar keinen Fall fehlen. Wer aber glaubt, nur weil Knopfler und Co. hinter dem Song steht, kommt dieser automatisch ins Repertoire, der irrt. Nur die Stücke finden Gnade vor der bandeigenen Kontrolle, die allen fünf Musikern gefallen und die mit dem Equipment der Gruppe umgesetzt werden können. Der persönliche Musikgeschmack gibt die Richtung vor, die Erfahrung, das langjährige Proben und die Instrumentenbeherrschung bringen Qualität ins Spiel. »Profi-Amateure« könnte man die Herren nennen, denn sie sind weit weg von dem, was die landläufigen Hobby-Bands abliefern. Sie haben ihren eigenen Stil gefunden. Das Können, die Gewissheit, die Seele des Liedes zu kennen und es begriffen zu haben, das ist die Basis, die es den fünf Musikern erlaubt, den Song ganz beseelt zu zerlegen und ihn in bandeigener Manier wieder zusammenzusetzen. Es geht ihnen nicht darum, ein Stück originalgetreu abzukupfern, sondern ihm den »Souled-Out-Stempel« aufzudrücken. Trotz aller Interpretationsfreiheit, die sie sich eingestehen, verzichten sie jedoch auf endlose Solis und bringen die Stücke knackig auf den Punkt. Frisch, zeitlos, mit Ecken und Kanten, handwerklich sauber gespielt und immer mit dem speziellen »Souled Out«-Drive, das ist die Musik, die die fünf Musiker ihren Fans seit Jahren anbieten und mit der sie an diesem Abend auch das Publikum im »Rockin Burger« begeisterten.


»Souled Out« drücken den gespielten Songs ihren Stempel auf. Foto: Morlok

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Juni 2018 - Gäubote Herrenberg


Mit freundlicher Genehmigung des Gäuboten Herrenberg

April 2018 - Schwäbisches Tagblatt

Erschienen: 16.04.2018: -- © Schwäbisches Tagblatt GmbH / Mit freundlicher Genehmigung des Schwäbischen Tagblattes.

Drängend und immer funky

Die Band Souled Out aus Gäufelden rockte das Haus der Bürgerwache.

Klassisch die Besetzung mit zwei Gitarren, Bass und Drums und vornedran einem Sänger (Ralf Lutz). Der trug am Samstag ein Klaus-Meine-Gedächtnis-Beret, während seine Stimme eher eine Mischung aus Joe Cocker und Greg Allman ist. Auf jeden Fall funky. Das ist es, was die Band auszeichnet – sie spielt auch noch den wüstesten Rocker mit einem Schuss schwarzem Funk.

Für den passenden Rhythmus sorgten Helmut Sautter mit seinem Tieftöner und Boonkid Jackson an den Drums. Darüber schwebten zwei außergewöhnlich talentierte Gitarristen (Thomas Merx und Thomas Brenner), die es mal soulig, mal riffig, immer aber präzise gespielt brachten. Da kam ein Song von John Hiatt, „Memphis In The Meantime“, wie ein Bastard zu „On Broadway“ rüber. Kurz geschlagene Riffs, gebellte Vocals und darüber eine messerscharfe Gitarre, die nur das nötigste an Sound lieferte, um das Geschehen quirlig zu halten.

Klasse der „Outside Woman Blues“ von Cream, ein selten gespieltes Stück, das wahrscheinlich sogar Clapton nach der LP-Einspielung nie mehr in Angriff genommen hat. Die Band machte ein Bravourstück daraus.

Und es gelang ihr, die Tanzfläche zu füllen. Viele der etwa 50 Besucher kannten die Stücke zwar nicht, aber die Band präsentierte einen drängenden Rhythmus, bei dem jeder mitmusste. Ein Meisterstück an Slow Blues der „Worry Down Blues“ von Warren Haynes‘ Band Gov’t Mule. Hier spielten die beiden Gitarristen mal mit-, mal gegeneinander. Thomas Merx mit seiner weißen Fender spielte brodelnde Soli, während Brenner mit der Gibson für die eher weicheren Sounds zuständig war. Bei Keb Mo’s „More Than One Way Home“ perlten die Gitarrenläufe glasklar durch den Raum. Ralf Lutz produzierte mit seiner Mundharmonika klagende Klänge, die sich zwischendurch zu Schreien steigerten. Dylan-Harmonika in Rock.

Und dann eines jener Stücke, die man schon immer kennt, aber nie live zu hören bekommt: „Crosstown Traffic“ von Jimi Hendrix. Fiebrig, hektisch, unheimlich der Song, gleißend der Gitarrenklang, ein Sänger, der alles gibt, anspruchsvoll die Rhythmusmaschine, enthusiastische Tänzer vor der Bühne. Wirklich eine sehr gute Band.

Werner Bauknecht

Januar 2018 - Berghaus Reusten

Mit freundlicher Genehmigung des Gäuboten Herrenberg

April 2017 - Althengstett-Ottenbronn Schaf

Publikum reist zurück in die 1970er-Jahre - Schwarzwälder-Bote 19.04.2017

Mit freundlicher Genehmigung des Schwarzwälder Boten

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Thomas Brenner
Baisingerstr. 30
71159 Mötzingen
Tel. 07452-77568
E-Mail: RT-Brenner@t-online.de

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SouledOut rocks!